Weidenbacher Jagd

 

Eng verbunden mit dem Thema Forstwirtschaft ist natürlich die Jagd. Diese wird in Weidenbach auf einer Gesamtfläche von 927 ha (522 ha Wald, 382 ha Feld und 23 ha Ortslage), aufgeteilt in zwei Jagdreviere, ausgeübt. Die beiden Reviere sind als sog. genossenschaftliche Jagdbezirke verpachtet. Bei dieser in Deutschland häufigsten Form der jagdlichen Nutzung sind die Grundstückseigentümer (Jagdgenossen) die Verpächter und werden durch den Jagdvorstand vertreten. Das Jagdausübungsrecht, das in Deutschland an Grund und Boden gebunden ist, wird den Pächtern für eine Pachtperiode von zwölf Jahren übertragen. Die als Gegenleistung jährlich zu zahlende Pacht ist eine der wesentlichen Einnahmequellen für die Gemeinde.

 

Beide Reviere gehören zum Rotwildkerngebiet Salmwald.

 

 

Da das Rotwild hier als Standwild vorkommt, handelt es sich um sog. Hochwildreviere. Neben dem Rotwild sind Schwarz- und Rehwild die beiden anderen vorkommenden Schalenwildarten. Daneben sind Hase, Fuchs, Dachs, Marder und die streng geschützte Wildkatze als weitere Haarwildarten verbreitet anzutreffen. Die häufigsten Federwildarten sind Tauben, Krähen und Elstern, vereinzelt auch Rebhühner, Waldschnepfen und die sehr seltenen Haselhühner.

Obwohl der Bestand der genannten Wildarten teilweise recht hoch ist, wird man ihnen als Spaziergänger tagsüber eher selten begegnen.

 

 

Dies liegt daran, dass es sich zum Teil um nachtaktives Wild handelt bzw. dass sich die Tageseinstände abseits häufig genutzter Wanderwege befinden.

 

 

 

 

Begegnungen, die man mit der Kamera festhalten kann, sind in freier Wildbahn die Ausnahme und nur mit viel Glück möglich. Dabei sind die Lichtverhältnisse meist nicht optimal.